Im Oktober öffnete die ETAVIS Kriegel+Schaffner AG ihre Tore für eine ganz besondere Veranstaltungsreihe: Die 9. Auflage von «Schule@Wirtschaft» der Handelskammer beider Basel fand in unserem Bikantonalen Firmensitz auf dem Dreispitzareal in Basel  statt und war eine wunderbare Gelegenheit, Bildungsverantwortliche aus Politik, Verwaltung und Schule über unser Lehrkonzept und Ausbildungsangebot zu informieren. Bei einem Rundgang stellten sechs Lernende, drei BerufsbildnerInnen und Andreas Fiechter, Geschäftsführer der ETAVIS Region Nord, das Unternehmen, unser Ausbildungsangebot und den Lehre-Alltag vor.

Schule@Wirtschaft zu Gast bei ETAVIS

EntscheidungsträgerInnen der Bildungspolitik zu Besuch bei ETAVIS

Zu Beginn der Veranstaltung wurden die rund 35 Teilnehmenden von Martin Dätwyler, Direktor der Handelskammer beider Basel, sowie Andreas Fiechter, Bereichsleiter der ETAVIS Region Nord, begrüsst. Patrick Bossard, Leiter der Berufsbildung bei ETAVIS, stellte im Anschluss daran das Lehrkonzept und das Ausbildungsangebot vor. Von der Rekrutierung neuer Lernender über die Vorstellung der 6 Lehrberufe bis hin zum Ausbildungskonzept und zur Weiterbildung gab er den anwesenden BildungspolitikerInnen und EntscheidungsträgerInnen einen detaillierten Einblick von den Herausforderungen und Besonderheiten der Berufsbildung bei ETAVIS – welche sich jedoch jedes Jahr auf’s Neue auszahlt: 2020 erzielten unsere Lernenden bei den Lehrabschlussprüfungen eine Erfolgsquote von überragenden 90 Prozent. «Wir sind stolz darauf, dass unsere Lernenden zu den Besten der Schweiz gehören, wir müssen aber auch etwas dafür tun», resümiert Andreas Fiechter.

Lernende und Berufsbildner der ETAVIS

Den Teilnehmenden der Schule@Wirtschaft-Veranstaltungsreihe darzulegen, aus welchen Zutaten sich das Erfolgsrezept für eine so positive Bilanz zusammensetzt, das war eines der Hauptanliegen von Patrick Bossard an diesem Tag: «Unser Ziel ist es, den Lernenden eine vielfältige und breite berufliche Grundbildung zu bieten, die aber nicht nur das Aneignen von Kenntnissen, Fähigkeiten und Fertigkeiten beinhaltet. Ebenso messen wir auch der persönlichen Entwicklung während der Ausbildung eine bedeutende Rolle zu.»

Hautnah die anspruchsvollen Lehrberufe der Elektrotechnik kennenlernen

Natürlich ging es nach den begrüssenden Worten und Ausführungen aber auch an’s Werk – im wahrsten Sinne des Wortes. Sechs aktuelle und ehemalige Lernende führten die interessierten BesucherInnen in zwei Gruppen durch den Betrieb: Von den Büroräumlichkeiten, über Magazin/Lager, Werkstatt/Schaltanlagenbau bis hin zum Kurs-/Ausbildungslokal demonstrierten angehende (und zwei bereits ausgebildete) Profis ihre täglichen Aufgaben und Arbeitsschritte an ihren jeweiligen Stationen: Jeannine Meyer (Automatikmonteurin EFZ), Tenzin Ngöna, Lars Pawlik und ETAVIS Instagram-Influencerin Vanesa Parra (ElektroinstallateurInnen EFZ), Farooq Ghulami (Montage-Elektriker EFZ) und Linus Wölbitsch (Automatiker EFZ und ETAVIS-Jahrgangsbester der LAP 2020). «Spätestens beim Schaltanlagenbau wurde den Gästen schnell klar, wie anspruchsvoll eine Ausbildung in der Elektrobranche ist», blickt Karin Vallone (Leiterin Bildung bei der HKBB) auf die Tour bei der ETAVIS Kriegel+Schaffner AG zurück. Der gesamte Rückblick ist auf der Website der HKBB zu lesen.

ETAVIS Schule@Wirtschaft

Positive Rückmeldungen bereits beim abschliessenden Apéro

Sinn und Zweck der «Schule@Wirtschaft» Veranstaltungsreihe ist es, Kontakte zwischen Unternehmen und den Vertretern aus der Bildungspolitik sowie den Schulen zu knüpfen, sodass das Thema Ausbildung und Lehre stets tief in den Köpfen verankert ist und im Idealfall Folgeprojekte entstehen. Dieser Plan ist auch aufgegangen: Das Ausbildungsangebot der ETAVIS ist bei den anwesenden BildungspolitikerInnen und EntscheidungsträgerInnen auf grosses Interesse gestossen und führte bereits beim anschliessenden Apéro zu zahlreichen «positiven Rückmeldungen von den Teilnehmenden», wie Martin Dätwyler und Karin Vallone (Leiterin Bildung der HKBB) den ereignisreichen Tag resümieren. Aufgrund der COVID-19-Schutzmassnahmen musste der Apéro zwar sitzend und mit ausreichend Abstand abgehalten werden, doch das hielt die beeindruckten und gut gelaunten Gäste nicht davon ab, über das Erlebte zu diskutieren, bei den engagierten Lernenden genau nachzufragen und angeregt zu politisieren.

Führung durch die Räumlichkeiten der ETAVIS

Wir freuen uns über den grossen Erfolg dieses Anlasses und sind gespannt, welche Folgeprojekte sich daraus ergeben. Wir bedanken uns herzlich bei allen Gästen für das Interesse und der Handelskammer beider Basel für dieses einzigartige Veranstaltungskonzept.

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